Archiv für Januar, 2010

Weinstraße Ozalj-Vivodina eröffnet

Januar 10th, 2010

Weine aus Vivodina

Weine aus Vivodina

Die Region Karlovac ist seit Kurzem um eine neue Attraktion reicher – Eine 30 km lange Weinstraße der  Region Ozalj-Vivodina verbindet elf der bekanntesten Winzer dieses bekannten Weinbaugebiets. Die Weinstraße erstreckt sich zwischen Vivodina bis Vrhovac und schließt neben einigen anderen  Winzer wie Vina Frlan, Vrbanek und Grasa ein. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit der Touristischen Gemeinschaft der Region Karlovac und der Vereinigung der Winzer, Wein- und Obstbauern erarbeitet und realisiert.

Die Weinstrasse könnte sich in naher Zukunft als wichtiger Anziehungspunkt für die sich entwickelnde Tourismusdestination, nördlich von Karlovac erweisen. Auf insgesamt rund 80 ha werden in der Region die Sorten Welschriesling, Sauvignon, Rheinriesling, Chardonnay, Gelber Muskateller, Spätburgunder, Frankovka (Blaufränkisch), Zweigelt und Portugieser angebaut.  Die meist sehr kleinen Winzer bieten oftmals auch auf gastronomischen Gebiet regionale und traditionelle Köstlichkeiten. Auf einigen der Güter können Sie auch übernachten.

Der Weinbau dieser Region hat eine äußerst lange und reichhaltige Tradition, und aus den bisher bekannten

Vivodina

Vivodina

Geschichtsquellen geht hervor, dass sich die Einwohner von Vivodina bereits im Mittelalter mit dem Weinbau befassten. Rund  70 Vivodiner Urkunden aus dem Zeitraum von 1550 bis 1776, im Archiv in Zagreb sind 32 Kaufverträge, mit denen die Vivodiner entweder Weinberge verkaufen oder sie sich untereinander schenkten.

Ilok – Die Sommerresidenz auf Principovo renoviert

Januar 1st, 2010

Die Weinkellerei Ilok hat nun die Renovierung der Sommerresidenz der Fürstenfamilie Odescalchi auf Principovo abgeschlossen. Es handelt sich dabei um ein Herrschaftsgut der italienischen Familie Odescalchi, das ihnen der österreichische Kaiser Leopold 1697 in Srijem mit den umliegenden Gütern schenkte.  Die Residenz wurde im Unabhängigkeitskrieg durch serbische Einheiten schwer beschädigt. Die Weinkellerei Ilok investierte über 3 Millionen Euro in das Projekt. Die Sommerresidenz befindet sich in einer der schönsten Weinlagen der Stadt Ilok, auf Principovo, einer Anhöhe, die auch das “Dach” von West-Srijem genannt wird. Das Landgut liegt inmitten einer großen Weinlage, die sich auf 87 Hektar erstreckt.

Die Sommerresidenz ist nach der Renovierung das einzige Hotel der 4-Sternekategorie in der Region Ilok. Fünf sehr gut ausgestattete Zweibettapartments und ein Präsidentenapartment mit einer Größe von 120 Quadratmetern stehen den Gästen nun zur Verfügung. Zum Haus gehört außerdem ein Restaurant, dass 100 Gästen Platz bietet.

Die Weinkellerei Ilok “Ilo?ki podrumi” hat die Dependance des Schlosskomplexes Odescalchi gekauft, eines  beeindruckenden Gebäudes, das auf den Grundlagen des Hofs des Königs Nikola Ilo?ki aus dem 15. Jahrhundert entstanden ist. Dieses befindet sich im alten Kern Iloks über dem alten Weinkeller. Als Entschädigung für die Hilfe während der Befreiung Iloks vor den Türken hat Kaiser Leopold das mittelalterliche Schloss Nikolas mit dem gesamten Landgut Iloks, was damals den Großteil Srijems bedeutete, an Papst Innozenz XI Odescalchi bzw. an seine Fürstenfamilie verschenkt.

Hauptattraktion für Gäste der Region ist die Landschaft und natürlich der Wein. Die Kellerei bietet verschiedende Proben und Führungen durch den historischen Keller an. Wege durch die Weinberge und an der Donau laden zu Spaziergängen und Erkundungen ein. Fahrradwege wurden ebenfalls angelegt. Für 2010 ist die Eröffnung einer Mehrzweckhalle für sportliche und kulturelle Events vorgesehen.

Kutjevo – Slawonien von seiner genussvollsten Seite

Januar 1st, 2010

Die Weintradition der Region um das Städtchen Kutjevo reicht bis ins 13.Jahrhundert zurück. Im Jahre 1232 gründeten Zisterzienser hier ein Kloster und erbauten auch sogleich den ersten Weinkeller. Er ist heute Teil der größten Kellerei, der Vinarija Kutjevo, und ist noch heute im Betrieb und zu besichtigen. Der heute privatisierte Betrieb ist nach wie vor die größte Kellerei Kroatiens und verfügt über 400 ha eigene Weinberge.

Die Vinarija Kutjevo ist auch die Keimzelle vieler Weinbetriebe der Region. Nicht wenige der Winzer mit gutem Namen, haben bei Kutjevo gelernt und gearbeitet. So auch Vlado Krauthaker , der wohl bekannteste Winzer der Region. Krauthaker bietet eine große Palette an Weiss- und Rotweinen, vom Grasevina bis Manzoni, vom Burgunder bis zum Syrah.

Ein weiterer Fixpunkt im Vallis Aurea, so der poetische Name der Weinregion Kutjevo, ist Ivan Enjingi. Seine Weissweine sind seit langer Zeit Maßstab für viele kroatische Weinmacher. Neben diesen etablierten Namen, entwickelte sich eine lebhafte Generation jüngerer Winzer, die mit viel Elan die kroatische Weinszene beleben. Mario Jakobovic, Robert Camak oder auch Zlatko Lukacevic seien hier als Beispiele genannt.

Kroatischer Wein erfolgreich in UK

Januar 1st, 2010

Insgesamt 8 Gold und 5 Silbermedaillen holten kroatische Winzer bei den diesjährigen Decanter World Wine Awards, ausgerichtet vom renommierten britsichen Weinmagazin Decanter.

Unter 10.285 beurteilten Weinen, konnten sich Rote und Weisse aus den Regionen Medjurgorje, Dalmatien, Slawonien und Istrien gegen weltweite Konkurrenz behaupten. Goldmedaillen erhilten die Kellereine, Daruvar (Badel), Ilok, Krauthaker und vor allem Bodren. Letzte sahnte gleich mit 4mal Gold kräftig ab. Von Bodren wurde für den Chardonnay Bezanec, das Cuvée, Grauburgunder und Riesling ausgezeichnet.

Auch die britische Presse findet lobende Worte. Der Daily Telegraph bezeichnete das Weinland Kroatien als Entdeckung des Jahres und nimmt Kroatien in den Kreis der ernstzunehmenden Weinproduzenten auf. British daily gefielen die starken, tanninreichen Weine der adriatischen Küste, betonte aber weißen Weine aus dem kontinentalen Kroatien, wie die Weine von Bodren.

Goldmedaillen erhielten außerdem Vlado Krauthaker für seine Grasevina-Spätlese und seinen Zelelanc, sowie die Kellerei Ilok für den Traminac. Bemerkenswert beim Ergebnis ist auch die Silbermedaille für Zlatan Plenkovic, der erstmals einen Wein seines neuen Weinbergs in Makarska vorstellte. Hier konnte sich sein weißer Posip auszeichnen.